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Maskenvorstellung
Die Geschichten der Wolfegger Zünfte
Am Donnerstag, den 15.01.2026, war die Maskenvorstellung in der Grundschule Wolfegg.
In der 4. Stunde sollten die Maskenträger kommen. Kurz bevor die dritte Stunde zu Ende war, versammelten sich alle im Foyer. Bald darauf kamen die Narren. Sie warteten, bis es ruhig war, und fingen dann an, ihre Geschichten zu erzählen.
Die Hexe erzählte:
„Früher lebten in Wolfegg viele Menschen, die nachts nie schlafen konnten. Es wurde immer schlimmer. Ein junger Mann beschloss, sich in der Nacht schlafend zu stellen. Um Punkt zwölf Uhr nachts hüpfte ein Strohhalm auf seine Brust und machte sich ganz, ganz schwer. So schwer wie ein riesiger Stein. Der Mann schnappte sich den Halm und schnitt oben und unten etwas ab.
Am nächsten Morgen kam die Frau Kräsenz mit einem Verband um Kopf und Fuß in die Kirche. Von nun an wusste jeder, dass sie eine Hexe war.“
Nun meldete sich der Oberteufel zu Wort:
„Es gibt hinter Alttann ein Örtchen namens Höll. Im Dunkeln sah man manchmal Schatten, die die Form eines Teufels hatten.“
Die Hunde berichteten:
„Eine alte Frau lebte einmal in Rötenbach. Der nächste Markt war in Ravensburg, und deswegen spannte sie ihre Hunde vor die Kutsche, weshalb sie vor Erschöpfung starben.“
Als alles erklärt war, durften die Masken anprobiert werden. Es machte den Schülerinnen und Schülern riesigen Spaß, in die Rollen anderer zu schlüpfen. Am Ende gab es noch ein Abschlussfoto. Das war super.
Text: Bernadette Lebeau (Klasse 4b)
Bild: Daniel Berwanger